Geschichte

Aus der Festschrift zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 2005
(Autor: damaliger Pressewart Paul Schmickl)

Die Fußballabteilung im Wandel der Zeit
Große Fußballbegeisterung in Schönaich
Groß war die Begeisterung, als anno 1920 in der Gemeinde Schönaich die Idee kursierte, dem runden Leder nachzujagen. Das Interesse war so groß, dass bald zwei aktive Mannschaften aufgebaut waren. Die Fußballer mussten nebenbei noch „Zwangsturnstunden“ absolvieren, war doch damals die Turnabteilung das bestimmende Element im Schönaicher Sportlerleben. Der Sportplatz musste gänzlich in eigener Regie gebaut werden.
Im Jahre 1931 waren auch in der Fußballabteilung die ersten Anzeichen der veränderten politischen Verhältnisse zu spüren. Ein Teil der Mitglieder verließ den „Turnerbund 1905“ und gründete die „Sportvereinigung Schönaich“. Der neue Verein hatte seine Heimat auf der Burghalde. Anfang 1933 wurde der Turnerbund Schönaich durch die neuen Machthaber aufgelöst, die Sportvereinigung durfte weiter bestehen. Die Fußballer spielten in der Bezirksklasse Stuttgart-Filder. Dem Sportgeschehen machte dann der zweite Weltkrieg ein fürchterliches Ende.

Neuer Vereinsname TSV Schönaich
Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde der Sportbetrieb unter dem neuen Vereinsnamen „Turn- und Sportverein 1905“ wieder aufgenommen. Die Fußballer wurden in die Bezirksliga eingruppiert. 1952 stieg der TSV Schönaich in die A-Klasse Stuttgart und 1955 sogar in die B-Klasse Böblingen ab. Aber es ging wieder aufwärts. Zwei Titel in Serie
bedeuteten den Aufstieg in die 2. Amateurliga Gruppe 6. Im Jahre 1963 musste der TSV die 2. Amateurliga wieder verlassen. Schlagzeilen um Schlagzeilen wie „Schönaich soll die Kirchheimer Suppe auslöffeln“ oder „Der TSV Schönaich hofft noch auf Gerechtigkeit“ gingen durch die Presse. Was war geschehen? Mit einem Machtwort annullierte
der Spielausschuss des Württembergischen Fußballverbandes das auf dem Spielfeld beim VfL Kirchheim erkämpfte 1:1 Unentschieden.
Der TSV Schönaich musste dafür büssen, dass der Staffelleiter aus Versehen zwei Spiele an einem Wochenende für den VfL Kirchheim ansetzte. Der TSV Eningen unter Achalm, der zu den Absteigern zählte, hatte Protest eingelegt. Da ein Großteil der Schönaicher Spieler bereits den verdienten Jahresurlaub angetreten hatte, trat der TSV Schönaich
zum Wiederholungsspiel nicht an. Auch zum Entscheidungsspiel in Tübingen gegen den TSV Eningen konnte man aus denselben Gründen nicht antreten. Somit war der Abstieg in die A-Klasse Böblingen/Nagold besiegelt, der TSV Eningen blieb in der Liga.

Auf und Ab in den 70er Jahren
Erst 1971 gelang wieder der Aufstieg in die 2. Amateurliga, jetzt in die Staffel 1. Mit folgendem Spielerkader ging der TSV in die Saison 1971/1972: Im Tor Dinkelacker und Gstettenbauer, in der Abwehr Binder, Fahrenkrog, Jamrich, Prax, Rebmann, Schönfeld
und Weimper, im Mittelfeld mit Ballarin, Dilger, Klamser, H. Maier, Noß, Pfeifle und Schönhaar sowie im Sturm mit Bauer, Blum, Hodolik, Knobel, Lott, W. Maier, Seeger und Volz. Der vorletzte Tabellenplatz bedeute in der Saison 1974/1975 den Abstieg in die A-Klasse Böblingen/Calw.
Nach nur einjähriger Abwesenheit kehrte der TSV wieder in die 2. Amateurliga zurück. Mit folgendem Aufgebot ging Trainer Rolf Ott in die Saison 1976/1977: Im Tor Dieringer und Schienle, in der Abwehr Drozlik, Fahrenkrog, Hahn, Krietsch, R. Maier, Roleder, im Mittelfeld und Angriff mit Brenner, Fetter, Haug, Hauke, Hildebrand, Klaiber, Linhard, G.
Ott, J. Ott, D. Paetzold, Reichel, Ritt, Schleicher, Schmid und Staiger.
Mit einem Punkteverhältnis von 13:47 stieg eine mit viel Vorschluss-lorbeeren gestartete TSV-Mannschaft, unter anderem stand der spätere Bundesligaspieler Herbert Briem im Schönaicher Kader, in der Saison 1977/1978 sang und klanglos aus der 2. Amateurliga ab. Nach dem Abstieg verließen fast alle Stammspieler den TSV, ein vollkommener
Neuaufbau musste begonnen werden. Abteilungsleiter Erwin Rebmann stand vor der schweren Aufgabe, in der Saison 1978/79 wenigstens den Abstieg aus der Bezirksliga zu vermeiden. Auch in der Saison 1979/80 lautete das Saisonziel Klassenerhalt, an einen Wiederaufstieg war nicht zu denken. Rolf Klopotek übernahm die Abteilungsleitung.

Absturz in die Kreisliga A
In der Saison 1980/1981 war es dann doch soweit. Der vorletzte Platz in der Bezirksliga bedeutete den Abstieg in die Kreisliga A. Negativer Höhepunkt war die 13:0 Niederlage am letzten Spieltag beim VfB Effringen. Und es ging weiter abwärts. Nach Ende der Vorrunde in der Saison 1981/1982 stand man mit 6:20 Punkten an vorletzter Stelle in
der Kreisliga A. Der Absturz in die Kreisliga B, der untersten Spielklasse drohte. Zum Saisonende doch noch ein Happy End. Man konnte noch einen Platz gutmachen und so die Klasse erhalten.

39 Tote bei Busunglück in der Schweiz
Die schwärzeste Stunde des TSV Schönaich dann im September 1982. Die schreckliche Katastrophe von Pfäffikon brachte Unglück und Elend über die ganze Gemeinde.
Der Ausflug der Altherrenmannschaft des TSV in die Schweiz endete auf tragische Weise. 39 Menschen starben, als der Bus der Schönaicher an einem beschrankten Bahnübergang auf der Heimfahrt von einem Zug erfasst und zerfetzt wurde. 43 Kinder wurden zu Vollwaisen, 4 Kinder zu Halbwaisen. Die Schrankenwärterin hatte vergessen, die Schranken zu schließen. Ein Versehen, das fürchterliche Folgen hatte. Nur zwei Personen überlebten das Unglück. Noch heute sind in der Gemeinde und im Verein die Auswirkungen des Unglücks zu spüren.
Zum Gedenken die Namen der Toten: Eberhard und Hilde Hahl, Rudi und Hannelore Hahl, Rudolf und Eva Hanik, Günther und Christel Hintermeier, Reinhold und Marianne Kalmbach, Josef und Sonja Knapich, Franz und Marianne Lemli, Walter und Heidi Maier, Rolf Mezger, Ewald und Sofie Nagel, Joachim und Traute Plachtzik, Alfred und Maria Rauh, Herbert und Lilly Schmid, Friedrich und Johanna Schöck, Reinhold und Lieselotte Schöck, Kurt und Gertrud Schönleber, Josef und Ruth Sellinger, Theodor Ulmer, Heinz Wacker, Reinhold und Marianne Wacker, Günter und Barbara Ziesing.

FC Bayern München und VfB Stuttgart zu Benefizspielen in Schönaich
Spontan erklärte der FC Bayern München seine Bereitschaft zu einem Benefizspiel in Schönaich. Anfang Oktober 1982 begeisterten Klaus Augenthaler, Paul Breitner, Bernd Dürnberger, Udo Horsmann, Karl-Heinz Rummenigge und Co. vor 6.500 Zuschauern
beim 11:1 Sieg über den TSV. Das Schönaicher Ehrentor erzielte Harald Wacker. Auch die „Uwe-Seeler-Elf“, ein Prominententeam mit insgesamt 420 Länderspielen auf dem Buckel, kam zu einem Freundschaftsspiel nach Schönaich. Torwart Manfred Manglitz, Jürgen Grabowski, Günther Netzer, Wolfgang Overath, Franz Roth, Wolfgang Weber
und natürlich Uwe Seeler besiegten eine Kreisauswahl mit 7:1.
Im Juli 1983 machte dann auch der VfB Stuttgart seine Aufwartung in Schönaich. Karl Allgöwer, Guido Buchwald, Dan Corneliusson, Bernd und Karlheinz Förster, Hansi Müller, Hermann Ohlicher usw. gewannen mit 25:1 gegen die noch immer in der Kreisliga A spielenden Schönaicher. Das Ehrentor erzielte Klaus Wisotzki beim Stande von 0:19.

Ab 1987 ging es sportlich wieder aufwärts
Erst in der Saison 1986/1987 gelang mit Trainer Georg Paetzold und Co-Trainer Helmut Lott mit einem Punkteverhältnis von 39:9 und 72:22 Toren die Meisterschaft in der Kreisliga A und damit der Aufstieg in die Bezirksliga. Sechs Jahre spielte der TSV in derzweituntersten Klasse, bevor es endlich wieder nach oben ging. Der Neuaufbau hatte
endlich Früchte getragen. Auch an der Spitze der Abteilung gab es einen Wechsel, mit Hans Landstorfer stellte sich wieder der Erfolg auf der Elsenhalde ein. In den beiden ersten Jahren in der Bezirksliga belegte das Team in der Endabrechnung jeweils den sechsten Platz in der Bezirksliga. Nun ging es weiterhin vorwärts und in der Saison
1991/1992 gelang wieder der Sprung aus dem Bezirk heraus in die Landesliga Staffel 3, die neue Bezeichnung für die ehemalige 2. Amateurliga.
Einzig der Klassenerhalt, dies war das Ziel in der Saison 1992/1993. Durch einen 3:0 Sieg im letzten Spiel über die bereits als Absteiger feststehende Mannschaft von Phönix Pfalzgrafenweiler gelang dies auch. Doch im nächsten Jahr erwischte es den TSV. In einem denkwürdigen Spiel im Mai 1994 beim FC Gärtringen verlor man mit 1:2 und
musste absteigen. Ein Unentschieden hätte zum Klassenerhalt genügt. Chancen über Chancen, aber die Nerven versagten, ab der 47. Minute mussten die Gärtringer nach zwei Platzverweisen in Unterzahl weiterspielen, selbst zwei Elfmeter konnten die TSV Spieler nicht verwandeln

Sofortiger Wiederaufstieg in die Landesliga
Mit einer überragenden Leistung schaffte der TSV mit Trainer Klaus Wisotzki den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga. 93:41 Tore und 48:12 Punkte bedeuteten die Meisterschaft, dennoch war die Entscheidung knapp, der TAV Nagold wurde mit nur einem Punkt weniger Vizemeister. Zielstrebig wurde die Mannschaft verstärkt, fortan
wurde sehenswerter Fußball in Schönaich geboten. Im ersten Jahr in der Landesliga wurde man sofort Vizemeister und Matthias Kuhn war mit 26 Toren der Schützenkönig der Liga. Dieser Erfolg konnte im nächsten Jahr nicht ganz wiederholt werden, aber immerhin reichte es in der Saison 1996/1997 zum 5. Tabellenplatz.

Aufstieg in die höchste Liga Württembergs im Jahre 1998
Im nächsten Jahr gelang dann der große Wurf. Der TSV beherrschte die Klasse von Anfang an und jagte eine Rekordmarke nach der anderen. Vor 900 Zuschauern besiegte man im Mai 1998 den Verfolger TAV Nagold durch ein Tor von Jorge Calderon mit 1:0, gleichzeitig das 100. Saisontor! Mit 108:27 Toren und 77 Punkten wurde man souverän Meister der Landesliga Staffel 3 und stieg damit in die Verbandsliga, der höchsten Liga in Württemberg, auf. Abteilungsleiter Hans Landstorfer, Teamchef Klaus Wisotzki, Spielleiter Helmut Lott und Spielertrainer Achim Leber formten eine Mannschaft, die weit und breit ihresgleichen suchte.

Über 1800 Vereine jagen im Bereich des Württembergischen Fußballverbandes dem runden Leder hinterher, nur 16 spielen davon in der höchsten Liga. Seit August 1998 gehört auch der TSV Schönaich dazu. Dass im württembergischen Oberhaus ein anderer Wind weht, erfuhr man gleich im ersten Spiel. Mit 0:5 ging man gegen die Spvgg
Au/Iller baden.

Ziel Klassenerhalt gelungen
Vor Beginn der Rückrunde löste der ehemalige TSV-Torwart Rainer Schienle den glücklosen Achim Leber auf der Trainerbank ab. Nach 16 Jahren an der Spitze der Abteilungsleitung trat Hans Landstorfer im März 1999 von seinem Posten zurück. Nachfolger wurde Rainer Biesler. Durch einen 4:1 Sieg im letzten Spiel gegen den SV Fellbach sicherte sich der TSV den Klassenerhalt. Es ging eng bis zum Schluss zu, bei einer Niederlage wäre man abgestiegen, durch den Sieg gelang noch der Sprung auf den 8. Platz, die beste Platzierung, die der TSV bisher in der Verbandsliga Württemberg erreichte.
Frank Elser kommt für Rainer Schienle„, so die Schlagzeile im September 1999. Nach nur drei Spieltagen ein Trainerwechsel. Dennoch wieder zittern bis zum letzten Spieltag. Zwar verlor der TSV bei der TSG Balingen sang- und klanglos mit 1:4, da gleichzeitig aber der VfL Sindelfingen mit 3:5 beim bereits abgestiegenenTSV EsslingenWäldenbronn verlor, ging der Kelch nochmals vorüber, der VfL Sindelfingen musste absteigen, in der Endabrechnung belegte der TSV Platz 12.

Neue Besen kehren gut
Auch Ex-Profi Frank Elser musste vorzeitig seinen Trainerstuhl räumen. Im Oktober 2000 war es soweit, nur 9 Punkte aus 11 Spielen war zu wenig. Erwin Rebmann, der erst seit einer Woche wieder als Abteilungsleiter fungierte, musste schweren Herzens zum Telefonhörer greifen. Nachfolger von Elser wurde der bisherige Co-Trainer Jens Uwe Zierer. Neue Besen kehren gut, unter Jens-Uwe Zierer blieb die Mannschaft lange Zeit ungeschlagen, der TSV belegte in der Endabrechnung den 11. Tabellenplatz.
Einen Blitzstart legte der TSV mit drei Siegen in den ersten drei Spielen in der Saison 2001/2002 hin. Wollte man diesmal um den Titel mitspielen? Nein, die Mannschaft konnte dieses Niveau nicht halten. Am Ende der Saison belegte man wiederum den 11.Platz. Viel Aufwand beim Spiel gegen den SSV Ulm 1846. Der Ex-Bundesligist wurde vom Sportgericht in die Verbandsliga durchgereicht, sein zahlreicher Anhang erforderte Maßnahmen wie bei einem Bundesligaspiel.

Drei Trainer in einer Saison
Ein neunter Platz in der Endabrechnung der Saison 2002/2003, aber wiederum musste man bis zum Schluss zittern. Ein 4:0 Sieg im letzten Spiel gegen den FV Ravensburg sorgte für klare Verhältnisse. Gleich drei Trainer in einer Saison, das Trainerleben in der Verbandsliga ist hart. Jens-Uwe Zierer wurde im November 2002 durch Ibrahim Berberoglu abgelöst, der aber bereits im April 2003 seinen Stuhl wieder räumen musste. Der bisherige Co-Trainer Clemente Peccerella übernahm das Kommando und rettete den TSV noch vor dem Abstieg.
Auch in der Saison 2003/2004 das gleiche Bild. Anfangs trumpfte die Mannschaft auf und zeigte einen hervorragenden Fußball. Lange Zeit war man Tabellenführer, beim späteren Meister und Aufsteiger 1. FC Normannia Gmünd sprang sogar ein 6:0 Sieg heraus. Eine 0:3 Niederlage Ende Oktober in Großaspach bedeutete jedoch einen unerklärlichen Einbruch. Erst im Mai 2004, im Rückrundenspiel gegen Großaspach, konnte wieder ein Sieg eingefahren werden. Mitte Mai übernahm Spielführer Thomas Fritz die Trainingsleitung. Unter seiner Regie blieb der TSV ungeschlagen, sogar der Nachbar SV Böblingen konnte in der Verbandsliga erstmals bezwungen werden. Am Ende
wie im Vorjahr wiederum Platz 9.

Der TSV Schönaich als Werbeträger für die Gemeinde
Die Verbandsliga bedeutet für den TSV Schönaich eine große Herausforderung. Die Fußballer sorgen dafür, dass der Name der Gemeinde weit in die Lande hinausgetragen wird. Sofort nach Spielende sind die Ergebnisse im Videotext vieler Fernsehsender
abrufbar. Auch über die Radiosender, auf verschiedenen Homepages im Internet oder über Handy-SMS wird aktuell berichtet. Der lokale Fernsehsender RTV ist des Öfteren Gast im Waldstadion. In den lokalen Tageszeitungen wird der Leser während der ganzen Woche neben ausführlichen Spielberichten über Neuigkeiten informiert. Dies zeigt
den hohen Stellenwert der Verbandsliga. Viele Kommunen wissen um die Werbewirksamkeit ihrer Fußballvereine.

Was bringt das Jubiläumsjahr?
Im Jubiläumsjahr spielt der TSV Schönaich nun im siebten Jahr in der Verbandsliga Württemberg. Ein Erfolg, der viel Aufwand sowohl bei den Spielern und Trainern als auch hinter den Kulissen erfordert. Der TSV Schönaich bedankt sich an dieser Stelle bei allen, die viele Stunden ihrer Freizeit für den Fußballsport opfern.
Mit Chef-Trainer Bernd Hoffmann, Co-Trainer Gerd Kohler und Torwarttrainer Andreas Bellon sitzen ausgezeichnete Fußballkenner auf der Trainerbank. Mit Sven Scheuer, früher FC Bayern München, hütet sogar ein ehemaliger Bundesligaspieler das Schönaicher Tor. Dennoch lautet das Ziel auch im Jubiläumsjahr einzig und allein Klassenerhalt.

Heutzutage muss die Mannschaft zu Beginn jeder Saison neu aufgebaut werden. Spieler, die über Jahre beim gleichen Verein spielen, sind selten geworden. Außerdem ist die Verbandsliga für talentierte Kicker ein Sprungbrett nach oben. Mit Daniel Alabi (VfB Stuttgart Amateure), George Berberoglu (FC Eschborn), Gaetano Intemperante
(SV Stuttgarter Kickers), Benjamin Kern (SV Darmstadt 98) und Holger Wohland (FC Schweinfurt 05) schafften fünf Schönaicher Verbandsligaspieler in den letzten Jahren den Sprung in die Regionalliga, der höchsten Amateurklasse in Deutschland.

Die Abteilungsleitung im Jubiläumsjahr
Während bei den Spielern und Trainern ein reger Wechsel stattfindet, gibt es hinter den Kulissen doch noch Personen, denen Vereinstreue noch was bedeutet. Erwähnen darf man an dieser Stelle insbesondere Erwin Rebmann, der schon Jahrzehnte auf verschiedenen Positionen in der Abteilungsleitung tätig ist und auch lange Jahre selbst
Abteilungsleiter war.
Auch Helmut Lott, wie Erwin Rebmann früher selbst Spieler in Schönaich, opfert den größten Teil seiner Freizeit dem Fußballsport. Seit 1961 zunächst als Spieler, danach als Trainer, Spielleiter und jetzt als Leiter des Aktivenbereichs, was wäre der Schönaicher Fußball ohne ihn? Auch die Mannschaftsbetreuer Juan Lopez und Bernd Brauer
sind inzwischen unersetzlich, beide sind seit 18 bzw. 16 Jahren dabei.
Die Abteilungsleitung vervollständigen Dr. Robert Hutt als stellvertretender Abteilungsleiter, Wolfgang Nemeth als Jugendleiter, Bernd Schmerschneider (Finanzen, Finanzbuchhaltung, Steuerberatung), Paul Schmickl (Finanzen, Presseberichte, Stadionzeitung), Thomas Dill (Marketing, Sponsoring), Andreas Bellon und Michael Schröder (Spielleiter), Otto Dietzig (AH-Leiter und Kassenprüfer) sowie Albrecht Hahn (Kassenprüfer).

Viel Arbeit hinter den Kulissen
Damit ist es aber nicht getan, erwähnt seien an dieser Stelle noch die Trainer der aktiven und der Jugendmannschaften, die Betreuer der Jugendmannschaften, Erich Bauer, Kassier im Jugendbereich, Margot Buck als Schiedsrichter-Betreuerin und guter Geist im Presse- und VIP-Raum, das Kioskteam mit Irma Eng und den Familien Hess und
Nix, Wolfgang Nix als langjähriger Platzkassier, Hans Landstorfer jr. als InternetExperte, Manfred Putanko als Stadionsprecher und nicht zuletzt Helmut Maier, Armin Pfingsttag und Gerd Straffner, die dafür sorgen, dass rund um das Stadion alles seine Richtigkeit hat.

Dank an die Schiedsrichter
Was wäre ein Fußballspiel ohne Schiedsrichter? Stellvertretend für alle Schiedsrichter beim TSV darf hier Ralf Lalka, der schon über 1.000 Spiele geleitet hat, erwähnt werden. Ralf Lalka begann seine Schiedsrichterlaufbahn im Oktober 1982 beim VfL Herrenberg, bei jenem Verein, dem er auch als aktiver Fußballspieler angehörte. Er leitet in der Regel Spiele der Landesliga. Der TSV Schönaich bedankt sich bei allen Schiedsrichtern der Fußballabteilung und wünscht Ihnen für die Zukunft noch viele unproblematisch zu leitende Spiele.